Einsatzübung beim Tunnel Srejach

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Am Samstag, dem 4. März 2017 fand die zweite großangelegte Einsatzübung der Blaulichtorganisationen bei der Tunnelkette St. Kanzian statt. Diesmal wurde eine Notfallsituation beim Tunnel Srejach geübt, der nach Fertigstellung eine Länge von 625 Meter aufweisen wird.

Übungsannahme war ein technischer Einsatz mit anschließendem Brand: Dieses Mal wurde auch die Möglichkeit mit den Einsatzfahrzeugen direkt in die Tunnel einzufahren, geübt. „Für uns eine sehr schwierige Situation, grundlegend sollten wir die Tunnel nur rückwärts befahren, um bei Gefahr in Verzug sofort aus den Tunnel rausfahren zu können und zusätzlich müssen unsere Kraftfahrer darauf achten, nirgends mit den Fahrzeugen zu touchieren“, so Einsatzleiter Thomas Abraham von der Freiwilligen Feuerwehr Peratschitzen. Ebenfalls wurden bei der Einsatzübung auch wieder die Sauerstoffkreislaufgeräte eingesetzt, mit denen die Feuerwehren bis zu vier Stunden unabhängig von der Umgebungsluft in den Tunnel vordringen können.

Das wichtige Zusammenspiel sämtlicher Einsatzorganisation, Behörden und Baufirmen ist im Ernstfall ein entscheidendes Manko um eventuelle Notfälle professionell abzuarbeiten.

„Solche Einsatzübungen geben uns die Routine für den Ernstfall“, so Einsatzleiter Abraham.

Bei der Übung teilgenommen haben die Feuerwehren Peratschitzen, Stein im Jauntal, Kühnsdorf und Edling, BFK Helmut Blazej, AFK Helmut Malle, das Österreichische Rote Kreuz mit Bezirksrettungskomandant Medved Josef, so wie die Polizei mit Bezirkspolizeikommandant Klaus Innerwinkler und Bezirkshauptmann Gert Andre Klösch.

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